Studieren – Kontemplieren – Meditieren
Studieren
Krishnamurti betonte die Bedeutung des Studiums als Mittel zum Verständnis seiner selbst und der Welt. Er glaubte, dass das Studium verschiedener Philosophien und Lehren dem Einzelnen helfen kann, über seine eigenen Gedanken und Überzeugungen nachzudenken. Bei diesem Prozess geht es nicht nur um den Erwerb von Wissen, sondern um Selbstreflexion und Bewusstwerdung.
Kontemplieren
Für Krishnamurti bedeutet Kontemplation, tief über die eigenen Erfahrungen und Gedanken nachzudenken. Es ist eine Methode, den Geist ohne Wertung zu beobachten. Diese Praxis ermöglicht es dem Einzelnen, seine Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, was zu einer größeren Selbstwahrnehmung führt. Bei der Kontemplation geht es darum, präsent zu sein und die Natur des Denkens zu verstehen.
Meditieren
Krishnamurtis Sichtweise auf Meditation ist einzigartig und radikal. Er beschrieb sie als „techniklose Meditation“, was bedeutet, dass sie keine bestimmten Praktiken oder Ziele beinhaltet. Stattdessen geht es bei der Meditation darum, den Geist und seine Bewegungen zu verstehen. Sie ist keine separate Aktivität, sondern mit dem täglichen Leben verflochten. Wahre Meditation entsteht, wenn Klarheit und Ordnung im Leben herrschen, wodurch ein natürlicher Zustand des Bewusstseins ermöglicht wird.
Quelle: Krishnamurti Foundation Trust

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